Was kann der Beckenboden?

Seine Funktion ist komplex. Der Beckenboden ist die Basis unserer Mitte, die uns im Alltag Stabilität gibt. Er verleiht dem ganzen Körper eine feste Muskelspannung, ermöglicht uns ein gelöstes, unverkrampftes Auftreten und vermittelt deshalb auch seelische Stabilität und Selbstbewusstsein.

 

Wo ist mein Beckenboden?

Diese handtellergroße, aus drei Schichten bestehende Muskulatur kann weit mehr als unseren Beckenausgang wirksam zu verschließen. Diese Muskulatur verbindet die Beine mit dem Oberkörper und richtet uns auf. Durch sie stehen wir fest auf dem Boden.

 

Ein untrainerter Beckenboden ist gefährlich

Ist der Bekcenboden hingegen verkrampft, blockiert er die nötigen Beckenbewegungen. Wirbelsäule, Hüft- und Kniegelenke werden unnötig belastet, die Bewegungen hölzern und steif. Sogar Schultern, Nacken und Kiefer können schmerzhaft verspannen. Beweglichkeit und Lebensfreude bleiben in der Mitte des Körpers blockiert. Der Körper verliert die Verbindung zum Boden - das wirkt sich auch auf die Psyche und das Wohlbefinden aus: Gefühle wie Unsicherheit und Gleichgültigkeit können entstehen.

 

Warum sollen wir die Beckenbodenmuskeln trainieren?

Wer lernt, durch regelmäßiges Beckenboden-Training diese Defizite auszugleichen, wird nicht nur einen elastischen und kraftvollen Beckenboden, sondern auch ein stabilisiertes Körperbewusstsein haben. Die Veränderung der gesamten Körperhaltung bringt automatisch eine positive psychische Einstellung mit sich. Beckenboden-Training ist eine optimale Möglichkeit, dem eigenen Körper liebevolle Aufmerksamkeit zu schenken, neue Sinnlichkeit zu genießen und ungeahnte Energien zu mobilisieren. Gleichzeitig dient sie als wertvolle Prophylaxe für Blaseninkontinenz, Rückenschmerzen, Knie- und Hüftprobleme und sorgt sogar für ein erfülltes Liebesleben.

 

Ein starker Beckenboden - ein gutes Lebensgefühl

 

Viktoria Bertelmann-Meyer